Motiviert und sozial engagiert - Azubis von Hoffmann + Krippner

Die Auszubildenden der Hoffmann + Krippner GmbH in Buchen starten mit einer guten Tat in ihr Ausbildungsjahr. Damit sich die Neuzugänge besser kennen lernen können, wird der Teamgedanke in Form von jährlich stattfindenden Azubi-Projekten in den Vordergrund gestellt.

Azubiprojekt 2015

Nach bisher eher firmenspezifischen Projekten, wie die Organisation eines Grillfests für die Belegschaft oder der Konstruktion einer Ausstellungsvitrine an der ÜAB, fand dieses Jahr erstmalig ein Konzept mit sozialem Hintergrund statt. 

Unter dem Motto "sozial und lokal engagiert" unterstützen alle acht Auszubildende die Stadt Buchen bei zwei verschiedenen Vorhaben: eine Gruppe sollte die Freizeitanlage in Bödigheim Am Eckbuckel mit Malerarbeiten "auf Vordermann"  bringen,  für die zweite Gruppe stand die Pflege des in der Nähe der Freizeitanlage befindlichen kulturhistorisch bedeutsamen jüdischen Friedhofs an.

In weißen Maleranzügen, mit Pinseln und Farbeimern bewaffnet, stellten die Azubis ihre Streichkünste am Geräteschuppen der Freizeitanlage unter Beweis. Auch die im Freien stehenden Holzgarnituren bekamen einen neuen Anstrich. Die Anlage bietet vier stationäre Hütten zur Übernachtung, sowie einen großen Aufenthaltsraum und ein komplett eingerichtetes Küchengebäude - ein idealer Ausflugsort für größere Schul- oder Vereinsgruppen. Der jüdische Friedhof wurde - unter Beachtung jüdischer Traditionen, nach der die Gräber bis zu einem gewissen Grad sich selber überlassen werden – von Gras,  wucherndem Unkraut und Buschwerk befreit.

Bei einem Besuch der Azubis vor Ort durch Personalleiter Roland Hollerbach gemeinsam mit Bernd Egenberger und Hubert Kieser der Stadt Buchen hieß es: "Man tut nicht nur Gutes bei diesem Projekt, sondern sieht auch am Abend was man zusammen alles geschafft hat!" Die gute Stimmung bei allen acht Auszubildenden bestärkte den Personalleiter im Vorhaben, auch künftig soziale, lokal verankerte Projekte zum festen Bestandteil des Ausbildungsplans werden zu lassen. Hubert Kieser von der Stadtverwaltung bedankte sich für die tatkräftige Mithilfe und zeigte sich gerne bereit, auch künftig bei derartigen Aktionen zu kooperieren.