Langjährige Erkenntnisse der Drucktechnik

Gedruckte Elektronik (printed electronics) bezeichnet elektronische Bauelemente, Baugruppen und Anwendungen, die vollständig oder teilweise im Druckverfahren hergestellt werden. Dabei werden elektrisch leitfähige Tinten und Pasten verarbeitet. H+K druckt schon seit 1979 elektrische Schaltkreise aus leitfähiger Silberpaste für Folientastaturen. Das elektrische Signal, das in einer Folientastatur die gedrückte Taste meldet, wird durch eine metallische Schnappscheibe oder mit einer zweiten gedruckten Folie erzeugt. 

Die Integration elektronischer Bauteile in diese auf Folie und Drucktechnologie basierenden Schaltungen war ebenso ein logischer Schritt, wie heute das Bestücken von Bauteilen wie RFID-Chips oder integrierte Schaltkreise. Die von H+K hergestellten Bohrschutzfolien, die als Manipulationsschutz in Bezahlsystemen eingesetzt werden, sind drucktechnische Meisterwerke. Auch elektrische Widerstände werden im Hause H+K seit mehr als zwanzig Jahren gedruckt und in die Folien integriert.

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H+K betreibt seit Jahrzehnten eine eigene Elektronik-Entwicklungsabteilung und eine eigene Elektronik-Fertigung. Das Unternehmen wird von seinen Kunden für die große Kompetenz im Bereich der analogen und digitalen Schaltungstechnik geschätzt. Diese Kompetenz reicht weit über ein normales Maß an Fähigkeiten. Fähigkeiten, die man bei einem Hersteller für Folientastaturen nicht erwarten würde.

Kapazitive Eingabesysteme finden in der Bedienung von elektronischen Geräten mehr und mehr Akzeptanz. Aber nicht nur Glasplatten können als kapazitive Sensoren hergestellt werden. Dünne, flexible Folien bieten die Möglichkeit zur einfachen und kostengünstigen Integration in Gehäuse oder Amaturen auch bei kleineren und mittleren Stückzahlen. Gewölbte Oberflächen (eindimensional) sind einfach zu realisieren. Transparente leitfähige Pasten ermöglichen auch durchleuchtbare kapazitive Tasten und Funktionen. 

Der Siebdruck erfolgt bei H+K in vollautomatischen Fertigungslinien, jedoch nicht von Rolle zu Rolle. Dieses Verfahren bietet die Möglichkeit, dass in der Weiterverarbeitung ein einfaches und kosteneffizientes Handling von Einzelbögen in teilautomatisierten Fertigungsschritten erfolgen kann. Dadurch und durch die optimierte Fertigung im Nutzenformat können die Produkte durchaus wirtschaftlich gefertigt werden, auch wenn die Stückzahlen nicht so hoch sind.  

H+K hat sich im Laufe der Jahrzehnte viele Kompetenzen in den Bereichen der Entwicklung und der Fertigung von gedruckter Elektronik angeeignet. Nicht selten ist H+K ein Partner, der neue Wege gehen kann und ausgefallenen Ideen Raum bietet. Durch gute partnerschaftliche Beziehungen zu Lieferanten finden sich neue Lösungsansätze, wenn herkömmliche Materialien und Technologien versagen.